Erforschung der Ursprünge des Nachnamens Ulibarri
Wenn man sich mit den Ursprüngen des Nachnamens Ulibarri befasst, der seine Wurzeln im berüchtigten Adel und in der Antike hat und in den drei baskischen Provinzen weit verbreitet ist, fällt auf, dass einige Autoren ihn als Ulibarri, andere als Ullibarri und wieder andere bezeichnen als Uribarri. Die unterschiedlichen Schreibweisen in Dokumenten und Quellen werfen die Frage auf, ob es sich lediglich um unterschiedliche Varianten derselben Abstammungslinie handelt. Es scheint, dass die bestätigende Antwort in den Variationen von „Ulibarri“ und „Ullibarri“ liegt, während die Schreibweise „Uribarri“ falsch zu sein scheint.
Es wird angenommen, dass der Nachname vom Namen einer Stadt, eines Dorfes oder einer Nachbarschaft abgeleitet ist, aus der die Nachnameninhaber stammten, ihren Sitz oder ihr Haus hatten. Aufgrund der Unterschiede in den drei oben genannten Schreibweisen ist es daher schwierig, den genauen Ursprung des Nachnamens zu bestimmen. Das Fehlen einer Stadt oder eines Dorfes mit dem Namen „Ulibarri“ in den Verzeichnissen der Baskenregion und das Vorhandensein mehrerer Städte mit dem Namen „Ullibarri“ in Álava, die alle der Gerichtsbarkeit von Vitoria unterstehen, erschweren die Rückverfolgung der Abstammungslinie bis zu ihrem Ursprung.< /p>
Die Legende von Ulbari und Ubibarri Gamboa
Eine überzeugende Legende, die Lope García de Salazar in seinem Buch „Bienandanzas e Fortunas“ präsentiert, beleuchtet die Ursprünge des Nachnamens Ulibarri. Die Geschichte erzählt von einem historischen Ereignis, bei dem das Dorf Ulbari, später bekannt als Ubibarri Gamboa und dann Ullibarri Gamboa, eine bedeutende Rolle in der Abstammung und den Verbindungen zum Haus Gamboa spielte. Die Erzählung ist eng mit der reichen Geschichte der Guevaras als Anführer und Ältesten dieser Linie verknüpft.
Unter Berufung auf historische Dokumente wird enthüllt, dass Doña María Sánchez de Salcedo, Dame von Ullibarri Gamboa, im Jahr 1175 Pedro Vélez de Guevara heiratete, dessen Nachkommen das Erbe von Ulibarri Gamboa weiterführten. Diese Berichte sind in verschiedenen historischen Quellen dokumentiert und festigen die Verbindungen zwischen der Ulibarri-Linie und der Familie Guevara.
Erweiterung und Zweige des Ulibarri-Nachnamens
Die Zweige des Nachnamens Ulibarri erstreckten sich auf verschiedene Städte im gesamten Baskenland, mit bemerkenswerten Erwähnungen unter anderem in Villarreal de Álava, Landa, Oñate und Vergara in Guipúzcoa. Diese Orte dienten als Kern für die Ulibarri-Linie und schufen Wurzeln und Verbindungen, die über Generationen hinweg Bestand hatten.
Darüber hinaus deutet die Anwesenheit von Ullibarri in Álava auf eine Verbindung zum früheren Dorf Ulbari hin. Die miteinander verwobenen Geschichten dieser Siedlungen deuten auf eine gemeinsame Abstammung und die Entwicklung des Ulibarri-Nachnamens im Laufe der Zeit hin.
Schlussfolgerung
Die Erforschung der Ursprünge des Nachnamens Ulibarri enthüllt ein reichhaltiges Geflecht an historischen Ereignissen, Legenden und familiären Bindungen, die die Identität und das Erbe dieser Adelslinie geprägt haben. Vom alten Dorf Ulbari bis hin zu den sich in verschiedene Städte ausbreitenden Ortschaften trägt der Nachname Ulibarri eine Fülle von Geschichten und Verbindungen mit sich, die bis heute faszinierend und faszinierend sind.
Quellen
- Lope García de Salazar, „Bienandanzas e Fortunas“
- Historische Archive und genealogische Werke, die die Ulibarri-Linie detailliert beschreiben
- Francisco de Mendieta, Esteban de Garibay, Lope García de Salazar, Fray Pedro de Murga, Primärquellen
- „Spanische Nachnamen im Südwesten der USA“ von Richard Donovon Woods
- Nicanor Narbarte, etymologische Quellen