Rechtsursprung: Ein tiefer Einblick in den Nachnamen
Wenn wir auf die Nachnamen Law, Laws und Lawes stoßen, ist es offensichtlich, dass es sich um anglo-schottische Familiennamen handelt. Der Ursprung lässt sich bis ins Mittelalter in England zurückverfolgen, und zwar vom Wort „Law“, das seine Wurzeln im altenglischen Begriff „hlaw“ hat. Normalerweise würde dieses Wort eine Grabstätte, einen markanten Hügel oder Hügel beschreiben. Daher wird angenommen, dass der Nachname jemandem gegeben wurde, der an oder in der Nähe eines solchen Ortes lebte. Auch der Nachname Law ist in Schottland weit verbreitet, wobei zehn oder mehr Orte nach diesem Element benannt sind. Daher könnte der Nachname sowohl lokalen als auch topografischen Ursprung haben.
Frühe Aufzeichnungen und Beispiele
Einige frühe aufgezeichnete Beispiele für den Nachnamen Law sind William de Lawe aus Essex im Jahr 1229, William Law aus Cambridgeshire im Jahr 1279 und Hugh del Lawe aus Yorkshire im Jahr 1309. Im Jahr 1428 wurde Robert de Lawe aus Schottland eine sichere Durchreise durch England gewährt nach seiner Rückkehr aus Spanien. Darüber hinaus wurde James of Law im Jahr 1488 in den Aufzeichnungen der Stadt Prestwick erwähnt. Henry Lawes, ein bemerkenswerter Musiker aus dem 16. Jahrhundert, diente als Gentleman der Chapel Royal und war ein bedeutender Komponist. Sein Bruder William Lawes, ebenfalls Komponist, kam während der Belagerung von Chester im Jahr 1645 im Kampf der Royalisten gegen die Parlamentarier ums Leben. Die erste aufgezeichnete Schreibweise des Nachnamens Law ist die von John de la Law und stammt aus dem Jahr 1208 Curia Regis Rolls von Worcestershire, während der Herrschaft von König Johann von England, 1199-1216. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Nachnamen in jedem Land weiterentwickelt, was oft zu auffälligen Abweichungen von der ursprünglichen Schreibweise führte.
Bedeutung und Ableitung
Es wird angenommen, dass der Nachname Law von einem geografischen Ort abgeleitet ist und sich insbesondere auf „am Tiefpunkt“ bezieht, was auf einen Hügel hinweisen könnte. Die Form Lawes stellt möglicherweise die übliche Praxis dar, einsilbigen lokalen Nachnamen ein „s“ hinzuzufügen, wie in anderen Beispielen wie Styles, Oakes, Brooks und Dykes zu sehen ist. Es könnte sich auch um eine Patronymform handeln, ähnlich dem Begriff „Sohn des Laurentius“. Das abschließende „s“ in Lawes könnte den Patronymaspekt bedeuten, ähnlich wie bei Nachnamen wie Jones oder Williams.
In Schottland gibt es mindestens zehn Orte mit dem Namen Law, aus denen der Nachname möglicherweise stammt. Im 16. Jahrhundert war es in Glasgow ein weit verbreiteter Familienname. Darüber hinaus sind Personen mit dem Nachnamen Law in historischen Aufzeichnungen bemerkenswert aufgetaucht. Beispielsweise wurde Robert de Lawe im Jahr 1428 nach seiner Rückkehr aus Spanien eine sichere Durchreise durch England gewährt. James of Law war 1488 in ein Gerichtsverfahren gegen eine andere Person verwickelt, und Quintigernus Law wurde 1644 dokumentiert.
Etymologie und Variationen
Das Wort „Law“ selbst stammt vermutlich aus dem Altenglischen und Schottischen und bezieht sich typischerweise auf einen Hügel oder eine Anhöhe. Das Variationsgesetz könnte auch als Abkürzung von Lawrence dienen. Der Nachname Low, Lowe und andere Zusammensetzungen wie Blacklaw oder Greenlaw sind allesamt Ableitungen des ursprünglichen Begriffs „hlaw“. Dies zeigt die Entwicklung von Nachnamen im Laufe der Zeit und in verschiedenen Regionen.
Insgesamt hat der Nachname Law eine reiche Geschichte und vielfältige Ursprünge in sich, in denen englisches und schottisches Erbe miteinander verflochten sind. Von seinen bescheidenen Anfängen als beschreibender Begriff für ein geografisches Merkmal bis hin zur Entwicklung eines prominenten Familiennamens spiegelt die Reise von Law das komplexe Geflecht von Nachnamen und ihre Bedeutung in genealogischen Studien wider.
Referenzen
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