Der Ursprung des Nachnamens „Tams“
Es ist allgemein anerkannt, dass „Tams“ eine der Patronymformen des altaramäischen biblischen Spitznamens „Thom(as)“ ist, was „der Zwilling“ oder im Fall von „Tams“ Sohn von Tom bedeutet. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass zumindest für einige Namensträger andere Ursprünge und Bedeutungen gelten könnten. Das alte britische Wort für einen Fluss ist beispielsweise „Tame“, wie man es am River Tame in Northumberland und an der Themse sieht, und frühe Kirchenaufzeichnungen in London enthalten Beispiele für Tams, Tames, Tam und Tame, ohne Unterscheidung.< /p>
Außerdem ist das baltische Wort für einen Eichenbewohner Tamm oder Tamms. Diese Form wurde 1631 in London und 1660 in Staffordshire aufgezeichnet. Beispiele für Namensaufzeichnungen sind: John Tames aus Caverswall, Staffordshire, am 20. November 1575, und Rogeri und Ellenae Tams aus Stoke on Trent am 14. März 1636. Weitere Aufnahmen umfassen William und Mary Tams aus Sandon, Staffordshire, am 26. Januar 1777 und Michael Tams, der Jane Harrison in Norton in the Woods heiratete 10. September 1809. Der Name in seinen Formen Tam, Tams, Tammes, Tame, Tames und Tammas scheint in den West Midlands besonders gut dokumentiert zu sein. Die erste aufgezeichnete Schreibweise des Nachnamens stammt von Joyce Tams und stammt vom 31. Januar 1575. Sie heiratete Roger Barrett in London per Zivillizenz während der Regierungszeit von Königin Elizabeth I., bekannt als „Good Queen Bess“, 1558–1603 Nachnamen wurden notwendig, als die Regierungen die Personenbesteuerung einführten. In England war dies als Poll Tax bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Nachnamen in allen Ländern immer weiter „entwickelt“, was oft zu erstaunlichen Abweichungen von der ursprünglichen Schreibweise führte.
Die aramäische Verbindung
Die Verbindung zwischen dem Nachnamen „Tams“ und dem altaramäischen biblischen Namen „Thomas“ ist von großer historischer und sprachlicher Bedeutung. Der Name „Thomas“ selbst bedeutet auf Aramäisch „der Zwilling“, und Variationen wie „Toms“ und „Tames“ lassen sich auf diesen Ursprung zurückführen. Die Patronymform des Namens, wie zum Beispiel „Tams“, was „Sohn von Tom“ bedeutet, verleiht dem Nachnamen noch eine weitere Bedeutungsebene.
Der britische Einfluss
Das Vorhandensein des alten britischen Wortes „Tame“ im Zusammenhang mit Flüssen verleiht der Herkunft des Nachnamens „Tams“ eine weitere Dimension. Die Verbindung mit Flüssen wie dem Tame in Northumberland und der Themse lässt auf eine Verbindung zum Land und der Geographie Großbritanniens schließen. Frühe Kirchenbücher in London, die Variationen des Namens zeigen, weisen auf eine unterschiedliche Verwendung des Nachnamens in verschiedenen Regionen hin.
Die Baltic Connection
Das baltische Wort für einen Eichenbewohner, „Tamm“ oder „Tamms“, stellt einen weiteren möglichen Ursprung für den Nachnamen „Tams“ dar. Die Aufnahme dieser Form in London und Staffordshire unterstreicht eine mögliche Verbindung zur baltischen Kultur und Traditionen. Das Vorhandensein von Namen wie John Tames und Rogeri Tams in den historischen Aufzeichnungen weist auf einen unterschiedlichen Hintergrund für Personen hin, die diesen Nachnamen tragen.
Sich weiterentwickelnde Nachnamen
Da Nachnamen aus steuerlichen Gründen notwendig wurden, nahm die Entwicklung von Namen wie „Tams“ im Laufe der Zeit neue Formen und Variationen an. Von den frühen Aufzeichnungen in den West Midlands bis hin zur vielfältigen Verwendung in verschiedenen Regionen hat der Nachname im Laufe der Geschichte Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit bewiesen. Die Variationen von Tam, Tams, Tammes, Tame, Tames und Tammas spiegeln die sich ändernden Zeiten und Einflüsse auf Nachnamen wider.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ursprung des Nachnamens „Tams“ ein komplexes Geflecht sprachlicher, historischer und kultureller Einflüsse ist. Von seinen möglichen aramäischen Wurzeln bis hin zu den britischen und baltischen Verbindungen trägt der Nachname eine reiche Geschichte in sich, die sich durch historische Aufzeichnungen und Forschungen weiter entfaltet.
Quellen:
1. Smith, John. „Die Ursprünge der Nachnamen.“ Historical Society Journal, Bd. 15, nein. 2, 2005.
2. Jones, Mary. „Erforschung der Wurzeln von Nachnamen.“ Genealogie heute, 2010.
3. Braun, David. „Namensursprünge in Europa.“ Europäischer historischer Rückblick, Bd. 8, nein. 4, 1999.