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Herkunft von Leamy

Erforschung der Ursprünge des Leamy-Nachnamens

Der Nachname Leamy ist eine anglisierte Form des alten gälischen Namens „O'Laomdha“, der aus dem gälischen Präfix „O“ stammt, was männlicher Nachkomme bedeutet, und einem persönlichen Namen von „laomdha“, was „gebogen oder verdreht“ bedeutet und sich später weiterentwickelt in „O’Leime“. Dies war der Name eines alten gälischen Septums von Upper Ormond, das heute zu den modernen Grafschaften Kilkenny und North Tipperary gehört, obwohl der Nachname selbst schon immer eng mit Tipperary verbunden war. Der Name wurde oft mit O'Leany verwechselt, einem seltenen Munster-Namen, der von „O'Laighnigh“ abgeleitet ist, was männlicher Nachkomme des Leinsterman bedeutet.

Irische Familiennamen und Traditionen

Irische Familiennamen gehen traditionell auf Stammeshäuptlinge, verehrte Älteste oder berühmte Krieger zurück und enthalten häufig die Präfixe „O“ oder „Mac“, um männliche Abstammung anzuzeigen. In den Tipperary Hearth Money Rolls von etwa 1650 gab es fünfzehn Familien mit dem Nachnamen O'Leamy, während Leany als einer der bekanntesten irischen Nachnamen in der Baronie Eliogarty in der Grafschaft Tipperary aufgeführt war. Der Name Leany wurde in diesem Fall möglicherweise fälschlicherweise mit Leamy verwechselt. Die Familie schien jahrhundertelang an ihrem Land im Norden Tipperarys festgehalten zu haben. Ein irischer Einwanderer namens Michael Leamy, 19 Jahre alt, kam am 22. Mai 1847 während der Großen Hungersnot auf der „Waterloo“ von Liverpool nach New York an.

Die erste aufgezeichnete Schreibweise des Nachnamens war die von O’Leamy (unbekannter vollständiger Name), dokumentiert um 1657 in den Tipperary Hearth Money Rolls während Oliver Cromwells Herrschaft als „The Great Protector“. Nachnamen wurden notwendig, als die Regierungen eine Personenbesteuerung einführten, die in England als Poll Tax bekannt ist. Dies führte im Laufe der Jahrhunderte zu einer Weiterentwicklung der Nachnamen, die häufig zu unterschiedlichen Schreibweisen des ursprünglichen Namens führte.

Das Erbe der Leamy-Familie

Der Nachname Leamy geht auf das gälische Septum Upper Ormond zurück, mit Verweisen auf O'Laomdha und später O'Leime. Eine interessante Beobachtung von D. F. Gleeson in den „Last Lords of Ormond“ wirft ein Licht auf die Widerstandsfähigkeit bestimmter Familien, wie der Leamys, denen es trotz der Beschlagnahmungen im Norden Tipperarys im Laufe der Jahrhunderte gelang, ihr Land zu behalten. Im Jahr 1855 gab es in der Grafschaft Tipperary 33 Haushalte mit dem Namen Leamy, was auf die dauerhafte Präsenz der Familie hinweist. Obwohl die Zahl seitdem zurückgegangen ist, lebt das Erbe der Familie Leamy weiter.

Referenzen:

- MacLysaght, Edward. „Ein Leitfaden zu irischen Namen“. 1964. - MacLysaght, Edward. „Ergänzung für irische Familien“. 1964.

Länder mit der höchsten Präsenz von Leamy

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