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Herkunft von Anders

Anders Herkunft: Erforschung der Geschichte und Entwicklung des Nachnamens

Der Nachname Anders ist ein faszinierender Name mit verschiedenen Schreibweisen wie Andre, Andrea, Andree, Andrey, Andress, Andriss, Andri, Ander und Anders, wobei letzterer ein Patronym ist, das vom persönlichen Namen Andrew abgeleitet ist, der wiederum kommt vom griechischen Namen „Andreas“, abgeleitet von „anderios“, was „männlich“ bedeutet. Die moderne Form des Namens, Andre, erscheint oft mit einem akuten Akzent über dem letzten e, einer Einleitung aus Frankreich, obwohl die Authentizität des Akzents manchmal fraglich ist. Diese Form könnte tatsächlich französisch sein und wurde von einigen der Tausenden französischen Hugenotten eingeführt, die Mitte bis Ende des 17. Jahrhunderts nach England flohen, um der religiösen Verfolgung auf dem Kontinent zu entgehen, insbesondere nach der Aufhebung des Edikts von Nantes durch König Ludwig XIV 1685.

Der Nachname wurde erstmals im frühen 13. Jahrhundert erwähnt, mit Beispielen wie Geoffrey Andre in den Hundred Rolls of Cambridge aus dem Jahr 1279, John Andres in den London Pleas Rolls von 1326, Robert Andreu aus Cambridge aus dem Jahr 1273 und Henry Ander aus Oxfordshire ebenfalls im Jahr 1273. Spätere Aufzeichnungen umfassen Thomas Andreu, Rektor von Biston, Norfolk im Jahr 1442, während Kirchenaufzeichnungen die Taufe von Anne, der Tochter von Pierre und Marianne Andre, französischen Hugenotten, am 13. Februar 1754 in Westminster und zufällig am 28. Januar umfassen Im selben Jahr war Richard Anders Zeuge der Taufe seiner Tochter Maria in der berühmten Kirche St. Clement Danes in London. Das Wappen zeigt den Schild eines silbernen Feldes, zwei blaue Braunfische als Häuptling und eine schwarze Galeere im Sockel. Die früheste aufgezeichnete Schreibweise des Nachnamens ist die von Josep Andree aus dem Jahr 1229 im „Calendar of the Close Rolls“ während der Regierungszeit von König Heinrich III., bekannt als „Der Franzose“, 1216–1272. Nachnamen wurden als Regierungen notwendig führte die persönliche Besteuerung ein. In England war dies als Poll Tax bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Nachnamen in allen Ländern weiterentwickelt, was oft zu bemerkenswerten Abweichungen von der ursprünglichen Schreibweise führte.

Anders: Ein Name mit unterschiedlichem Ursprung

Anders ist insbesondere eine ostdeutsch-schlesische Form für Andres = Andreas, der Apostel (griechisch „männlich“). Der Name stammt wie Petersen, Claussen, Frenssen und andere plattdeutsche Namen aus Schleswig-Holstein. Ander(er), Anderl sind süddeutsche Formen. Die Patronymform Andersen, Andreesen kommt auch in Schleswig-Holstein vor. Der Name Drews ist ebenfalls eine Variante. Weitere verwandte Formen sind Enders, Enderl sowie slawisch-deutsche Namen wie Jander, Wandrey, Ondra, Andrick, Handrock.

Laut Hans Bahlow hat der Nachname Anders in Russland religiöse Konnotationen, was auf seine Verbreitung und Bedeutung in dieser Region hinweist.

Erforschung der Entwicklung des Nachnamens Anders

Der Nachname Anders leitet sich vom Namen der Vorfahren „der Sohn von Andrew“ ab, der sich im Laufe der Zeit allmählich zu Anderson entwickelte. Der Name wurde in verschiedenen historischen Dokumenten aufgezeichnet und zeigt seine Verbreitung in verschiedenen Regionen.

Zum Beispiel wurde Rogerus Andreweson 1379 im Poll Tax of Yorkshire aufgeführt, während Martin Aunderson 1495 in Yorkshire dokumentiert wurde. Richard Anderson und Elizabeth Hawkins wurden 1611 in einer Heiratsurkunde in London erwähnt, und Frederick Anders und Mary Harper wurden 1769 in St. George, Hanover Square, aufgenommen.

In Schottland ist der Name Anders ein alltäglicher Anblick, mit Beispielen wie David le fiz Andreu, der eine Burgess von Peebles war, und Duncan fiz Andreu aus Dumfries County, die in historischen Aufzeichnungen aus dem späten 13. Jahrhundert erwähnt werden. Der Name hat Variationen wie Andison, Andison, Andreson, Androson, Endherson und mehr erfahren.

Der Nachname Anders ist nicht auf Schottland beschränkt, sondern hat auch skandinavische Wurzeln und dient als skandinavische Form des Namens Andrew, was die interkulturelle Entwicklung der Nachnamen zeigt.

Schlussfolgerung

Der Nachname Anders hat eine reiche Geschichte und eine komplexe Entwicklung, die die Migrationsmuster, kulturellen Einflüsse und historischen Ereignisse widerspiegelt, die die Entwicklung von Nachnamen im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben. Von seinen Ursprüngen als vom Namen Andrew abgeleitetes Patronym bis hin zu seinen verschiedenen Schreibweisen und Formen in verschiedenen Regionen ist Anders ein Name, der eine Geschichte von familiären Bindungen, religiösen Zugehörigkeiten und sprachlichen Variationen erzählt.

Indem wir uns mit den Ursprüngen und der Entwicklung des Nachnamens Anders befassen, gewinnen wir ein tieferes Verständnis dafür, wie sich Nachnamen im Laufe der Zeit entwickelt haben und welche Bedeutung sie in der modernen Gesellschaft weiterhin haben.

Durch historische Aufzeichnungen, sprachliche Analysen und kulturelle Erkenntnisse können wir das komplexe Geflecht des Nachnamens Anders entschlüsseln und die Vielfalt und den Reichtum unserer Vorfahrennamen schätzen.

Quellen

• Bahlow, Hans. „Anders Religionszugehörigkeit in Russland. Religionszugehörigkeit in Russland. Sehen Sie sich die anDie meisten religiösen Nachnamen in Russland.

• Bardsley, Charles Wareing Endell. Ein Wörterbuch englischer und walisischer Nachnamen. 1896.

• Black, George Fraser. Die Nachnamen Schottlands. 1946.

• Harrison, Henry. Nachnamen des Vereinigten Königreichs. 1912.

• Smith, Elsdon Coles. Wörterbuch der amerikanischen Familiennamen. 1956.

• Lower, Mark Antony. Patronymica Britannica. 1860.

• Sims, Clifford Stanley. Der Ursprung und die Bedeutung schottischer Nachnamen. 1862.

• Arthur, William. Ein etymologisches Wörterbuch der Familien- und Vornamen. 1857.

• „Das normannische Volk.“ 1874.

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